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Aus Le Monde Diplomatique: AKW mit 3.000 Sicherheitsmängeln - taz.de
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AKW mit 3.000 Sicherheitsmängeln
Im indischen Jaitapur will der französische Konzern Areva mitten im Erdbebengebiet das weltgrößte AKW bauen. Gegner des Projekts werden schikaniert und verfolgt.
- Die staatliche Nuclear Power Corporation of India (NPC) hat beschlossen, dass ihr französischer Partner Areva in Jaitapur die größte Atomkraftanlage der Welt errichten soll. Auch wenn das die Entwurzelung von 40 000 Menschen bedeutet, deren Lebensunterhalt auf den natürlichen Ressourcen und Produkten des Ökosystems beruht: Reis, Hirse, Linsen, Gemüse, Kräuter, Fische und Früchte, zu denen auch die unglaublich köstliche Mangosorte Alphonso gehört.
- Die Regierung des Bundesstaats Maharashtra unterstützt das Projekt, wie sie nur kann.
- Kurz nach Chavans Besuch verhaftete die Polizei 22 Aktivisten, denen verschiedene Straftaten - bis hin zu versuchtem Mord - angelastet werden.
- Die Festnahmen hatten allein den Zweck, die Aktivisten einzuschüchtern und durch langwierige juristische Prozeduren von ihrer regulären Arbeit abzuhalten.
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Diigo-Blog 04/09/2011
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